Unsere Tätigkeit als Ombudspersonen und Vertrauensanwältinnen

Wenn Sie für Ihr Hinweisgebersystem Vertrauensanwälte*innen (sogenannte Ombudspersonen) einsetzen möchten, sind wir Ihre Ansprechpartnerinnen. Mit unserer langjährigen Erfahrung im Strafrecht nehmen wir Hinweise auf Fehlverhalten in Ihrem Unternehmen entgegen. Wir kommunizieren unmittelbar und geschützt mit dem/der Hinweisgeber*in und bereiten den uns mitgeteilten Sachverhalt juristisch und vertraulich auf.

Das Ergebnis unserer Prüfung teilen wir dem/der Hinweisgeber*in mit. Falls erforderlich, formulieren wir Handlungsempfehlungen an Ihre Geschäftsleitung und/oder Compliance-Abteilung.

Durch unsere Tätigkeit ermöglichen wir Hinweisgebern*innen eine vertrauliche Form der Kommunikation, durch welche sie sich mit uns geschützt austauschen können. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Hinweisgeber*innen diese Vertraulichkeit schätzen. Die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme mit uns als Vertrauensanwältinnen ist gegenüber einer unternehmensinternen Hinweisgebermeldestelle geringer.

Der Vorteil für Sie als Unternehmen

Für Sie als Unternehmen bedeutet dies, dass wir Hinweisgebern*innen eine gegenüber dem Unternehmen unabhängige und nicht weisungsgebundene Melde- bzw. Anlaufstelle bieten, an die sie sich wenden können. Dies ermöglicht einerseits eine vertrauliche Bearbeitung der uns übermittelten Informationen. Ihnen als Unternehmen ist bezüglich des abgegebenen Hinweises und den sich gegebenenfalls daraus ergebenden strafrechtlichen | betrieblichen Konsequenzen andererseits garantiert, dass sie erst nach einer intensiven juristischen Aufarbeitung miteinbezogen werden.

Im Vergleich zur Benennung einer unternehmensinternen Vertrauensperson sowie anderen Whistleblowing-Systemen (wie bspw. Hotlines oder EDV-Systemen) bieten wir als Vertrauensanwältinnen darüber hinaus einen persönlichen Kontakt für Hinweisgeber*innen.

Plausibilitätsprüfung

Als Vertrauensanwältinnen übernehmen wir die Plausibilitätsprüfung eingehender Hinweise. Wir bereiten Informationen auf, welche uns ein/e Mitarbeiter*in Ihres Unternehmens oder ein/e Außenstehende/r, der/die in sonstiger Form Kenntnis über einen Regelverstoß erlangt hat (Hinweisgeber), indem wir den uns mitgeteilten Sachverhalt aufklären und eine rechtliche Einschätzung vornehmen.

Zu dieser rechtlichen Aufarbeitung zählen insbesondere die Einholung der wesentlichen Informationen des dem Hinweis zugrundeliegenden Lebenssachverhalts und die Beurteilung, ob ein strafrechtsrelevanter Anfangsverdacht vorliegt. Die abschließende rechtliche Bewertung nehmen wir, Rechtsanwältinnen Vogel und Heinrich, gemeinsam und aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Bereich des Strafrechts vor.

Als Vertrauensanwältinnen | Ombudsfrauen können wir den Sachverhalt zusammen mit dem/der Hinweisgeber*in aufarbeiten und wesentliche Angaben und Vorwürfe von strafrechtlich nicht relevanten Hinweisen trennen.

Sollte das Ergebnis unserer Abklärungen strafrechtliches Handeln erkennen lassen oder unternehmensinterne Veränderungen erfordern, treten wir unmittelbar mit den von Ihnen in Ihrem Unternehmen benannten Ansprechpartnern in Kontakt und wahren dennoch eine neutrale Distanz zu Hinweisgebern und Unternehmen.