Sie möchten als Whistleblower einen Hinweis an uns als Vertrauensanwältinnen abgeben?

Wir wurden von ausgewählten Unternehmen als Vertrauensanwältinnen damit betraut, Hinweise zu möglichen strafrechtlichen Verstößen entgegenzunehmen. In diesem Sinne arbeiten wir für unsere Auftraggeber als sogenannte “Hinweisgeber-Meldestelle” oder Ombudspersonen. Zu unseren Vertragspartnern gehören mittelständische und größere regional wie international agierende Unternehmen. 

Damit Ihr Hinweis von uns bearbeitet werden kann, müssen Sie als Hinweisgeber*in entweder in einem Vertrags- oder Vertrauensverhältnis zu einem Unternehmen stehen, welches uns beauftragt hat. Alternativ ist in Hinblick auf den Verstoß, den Sie uns mitteilen wollen, ein Zusammenhang mit einer dieser Firmen Voraussetzung.

Hinweisgeber*innen können die Arbeitnehmer*innen der Unternehmen sein, die uns als Vertrauensanwältinnen oder Ombudspersonen beauftragt haben. Hierzu zählen auch bereits ausgeschiedene Arbeitnehmer*innen und Praktikanten*innen.

Dritte, Geschäftspartner*innen, Patienten*innen, Angehörige und andere Personen, die in Verbindung mit unseren Vertragspartnern stehen, können ebenfalls Hinweisgeber sein und Informationen an uns abgeben.

Ihr Hinweis kann in mündlicher oder schriftlicher Form erfolgen.

Die im betreffenden Unternehmen zur Kontaktaufnahme mit unserer Kanzlei eingerichtete E-Mail-Adresse ist auf der jeweiligen Homepage/Intranet hinterlegt oder wurde in anderer Form intern kommuniziert.

Selbstverständlich können Sie uns auch telefonisch, persönlich oder postalisch Hinweise übermitteln.

Wir sind durch unsere Auftraggeber damit betraut, Hinweise entgegenzunehmen und einer unabhängigen strafrechtlichen Prüfung zu unterziehen, die deren Unternehmen betreffen. Sollte diese ergeben, dass ein Straftatbestand erfüllt ist, geben wir den Vorgang – falls gewünscht anonym – an unsere Ansprechpartner*innen in dem jeweiligen Unternehmen weiter.

Nach dem Eingang eines Hinweises bestätigen wir innerhalb von sieben Tagen den Eingang. Innerhalb eines Zeitraums von maximal drei Monaten geben wir Ihnen als Hinweisgeber*in selbstverständlich vertraulich eine abschließende Rückmeldung.

Die geltenden Gesetze garantieren Ihnen als Hinweisgeber*in Vertraulichkeit und Schutz gegenüber Ihrem Arbeitgeber, insbesondere gegen Kündigung, Nichtumwandlung eines Arbeitsvertrags, Gehaltsänderung, Ausstellung eines schlechten Zeugnisses, Mobbing oder Aufgabenverlagerung.

Unser E-Mail-Verschlüsselungssystem garantiert Ihnen den größtmöglichen technischen Schutz der von Ihnen übermittelten Daten und Inhalte.

Sofern Sie einen Hinweis an uns anonym übermitteln möchten, können Sie die Sicherheit der Anonymität noch erhöhen, indem Sie einige grundlegende Dinge berücksichtigen:

Bitte achten Sie darauf, dass Sie uns als Vertrauensanwältinnen keine Daten bspw. per E-Mail oder Telefondisplayzukommen lassen, die irgendwelche Rückschlüsse auf Ihre Person oder zu Ihrer Stellung in oder zum Unternehmen zulassen.

Benutzen Sie in diesem Fall kein technisches Gerät, welches Ihnen von Ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird. 

Legen Sie sich für anonyme Meldungen eine neue E-Mail-Adresse zu.